Haaaaashiiii…
…Gesundheit!
Nein, weder ist “Hashi” Slang für “Hatschi” noch hat es irgendwas mit Tütchen rauchen, quarzen, kiffen, paffen oder wie auch immer zu tun. ^_^
Ich mache weder “Hashi” noch rauch ich “Hashi” – ich BIN ein Hashi oder auch ich HABE Hashi.
Hashi = Hashimoto-Thyreoiditis – eigentlich OHNE Bindestrich, aber bei Wikipedia isset so vermerkt, ohne Bindestrich funzt der Auto-Link net… *g*.
Hashi wird man nicht freiwillig, man sucht es sich net aus (wer das wollen würde, dem würd ich dick nen Vogel zeigen!), die Hashi (auch HT gekürzelt) sucht sich einen aus – so ungefähr.
Kann man das trinken? Lesen? Kaufen?
Nein, kann man nicht. Das muss man “erleiden”.
Erleiden in Gänsefüßchen nicht, um es runterzureden – Himmel hilf, dafür bin ich die Falsche, ich bin keine deutsche Durchschnittsmedizinerin…!
Oft wird die Hashi klein geredet, bagatellisiert – frei nach dem Motto “Na dann bekommen Sie halt Hormontabletten und allet is wieder jod, äh jut!”
Die Hashimoto-Thyreoiditis ist eine autoimmune Erkrankung der Schilddrüse.
Die Schilddrüse ist kurz gesagt die hormonelle Steuer- & Produktionszentrale des menschlichen Körpers.
Bei dem, was in Deutschland als Hashi bezeichnet wird, gibt es meist 2 Stadien – von StadiUM, nicht StadiON
– ein initiales und ein chronisches.
Das häufig zu Beginn auftretende, also initiale Stadium zeigt sich in einer so genannten Hyperthyreose – einer Überfunktion der Schilddrüse.
Im darauf folgenden chronischen Stadium geht die Hashi dagegen in eine Hypothyreose – einer Unterfunktion der Schilddrüse – über.
Wichtig
Bitte keinesfalls den Begriff initial dahingehend deuten, dass in diesem Stadium noch alles “Schlimmere”, also das chronische Stadium, abwendbar sei – die Hashimoto Thyreoiditis ist nicht heilbar, eben eine chronische, in diesem Fall lebenslange Erkrankung. Behandelbar hingegen ist sie – eben durch künstliche orale Einnahme von Schilddrüsenhormonen.
Weiteren Infos über die Hashimoto Thyreoiditis werde ich der Sinnigkeit & Relevanz halber eigene Beiträge widmen.

“Na dann bekommen Sie halt Hormontabletten und allet is wieder jod, äh jut!”
Oh wie gut ich diesen Satz kenne, viele glauben nur weil man dann Medizin bekommt müsse es einem doch wieder gut gehen.
Aber hat man denend ie einem wichtig sind einmal erklärt wie das wirklich ist mit dieser Krankheit denke ich kommt man ganz gut zurecht, zumindest mit diesen Menschen
Jepp, den Menschen in seinem Umfeld vielleicht zum Großteil – wobei ich von nem guten Kumpel immer wieder höre “Kehr, du bist doch noch sooo jung und doch hast du sooo oft was!”…
Dennoch hilft einem dieses Umfeld nicht viel, wenn man keinen guten Arzt findet, der einen ordentlich behandelt.