Jiiiaaaooo – chinesischer Tausendsassa
Bevor ich es vergesse + da ich das Kraut namens Jiaogulan (in diversen Trennformen – Ji ao Gulan, Jiao Gu Lan etc. zu finden) – einfach nur genial finde…
Aufmerksam wurde ich auf das chinesische Kräutlein über das ht-mb-Forum – einem Forum für an Hashimoto Thyreoiditis- und Morbus Basedow-Erkrankte.
Ewig lange habe ich es aber vor mir hergeschoben, das Kraut mal als Tee zu kaufen – zwischen 7 und 15 EUR / 100g sind kein Zuckerschlecken, nicht alles, was als ach so wirksam beschrieben wird, wirkt und nicht alles, was als völlig unschädlich getitelt wird, ist es auch.
Ende 2009 habe ich dann doch mal den Tee als lose Ware in einem Tee- & Kräuter-Onlineshop gekauft – und fand ihn einfach nur üüüübel – wie vieeeel zu lange gezogener Grüntee schmeckte er nach regulärer Ziehzeit. O_o
Nu ich hab mich dann etwas ausführlicher damit befasst und musste feststellen, dass es 2 Varianten des Tees gibt – die recht herbe lose Ware, die ich erworben hatte, und als Teenester, die wesentlich milder sein sollen.
Auch hier habe ich wieder erstmal etwas Zeit verstreichen lassen, der Ihbäh-Faktor des losen Tees saß einfach noch zu derb, aber dann habe ich mal beim Tee-Dealer unseres Vertrauens angeklopft, ob die den auch beziehen können. Et voila, kurze Zeit später – Ende Januar – hatte ich die erstmal zaghaften 100g der Nestchen hier stehen.
2 Nester auf 400ml Wasser, ziehen lassen und runter damit…!
Mei, der schmeckte lecker! Irgendwie süßlich, irgendwie leicht spinatig – ja ich weiß, klingt bei nem Tee ekelig, aber empfinde ich nicht so
– und ich muss sagen, dass ich seitdem sehr häufig, fast täglich mindestens 1 Tasse à 400ml des Nestlein-Gebräus trinke – und die Tasse ist stets im Eiiiltempo leer, selbst wenn ich grad eine meiner trinkschlappen Phasen habe – da ist der mittlerweile ein bewährtes Mittel gegen.
Trinke ich wenig, setz ich flugs Wasser für nen Jiaogulan-Tee auf und ab da gehts Trinken dann auch wieder wie automatisch.
Aber nicht nur, dass ich dadurch mehr trinke – auch wirkt er, wenn ich nen allgemein Energielosen habe – und das schon bei nur einer Tasse à 2 Nester!
Über die Langzeitwirkungen wie Cholesterinsenkung, Blutzuckerregulierung etc. pp. kann ich jetzt nix berichten – weder trinke ich davon 1,2l täglich noch trinke ich ihn dafür lange genug – aber eines könnte man noch an Vermutung in den Raum stellen:
Zwar ist mein Immunsystem seit der Einstellung mit dem Schilddrüsenhormon Thyroxin + unter der zusätzlichen Einnahme von Zink wieder stabiler, jedoch fange ich mir recht fix, sobald ich das Zink mal pausiere, garantiert einen Infekt ein. Meist bei Freunden mit kleinen Kindern – die ja, auch wenn sie selbst net krank sind, wahre Bazillenfarmen sein können.
Auch wenn ich Zink einnehme, ist es schon diverse Male zu Ansteckungen gekommen im sagen wir mal letzten Jahr (primär Magendarminfekte), aber da sind die Infekte dann recht mild und setzen einen nicht Schachmatt, sodass ich zumindest weiterhin meiner Arbeit nachgehen kann, wenn auch für ca. 1 Woche in etwas schlapper.
Aaaaaber: Ungefähr seit der Zeit, seit der ich den Jiagoluan-Tee jetzt immer wieder trinke (3 Monate), habe ich – und das ist für mich schon außergewöhnlich – nur einen eigentlich nicht mal nennenswerten Infekt gehabt.
Behandelt einzig mit Erkältungsteechen, viel trinken und 900mg Vitamin C und 15mg Zink oben drauf auf meine Standard-Dosis Zink von 25mg = 40mg insgesamt pro Tag – und nach rund 48h war ich schon wieder voll auf dem Damm. Sonst war ich zumindest 1 Woche echt recht schlapp, konnte aber noch klar denken.
Ob das jetzt allein am Jiaogulan, allein am C+Zink oder an beidem in Paarung liegt, ich weiß es nicht – Fakt ist, dass ich als Autoimmunerkrankte nen Atemwegsinfekt innerhalb von 48h quasi durch hatte – und das ganz ohne nen Gang in die Apotheke, ganz ohne Chemie, ganz ohne, dass ich richtig was hinlegen musste für irgendwelche achsodollen Erkältungsmittelchen.
Wer neugierig ist, was Jiaogulan genau ist und welche Wirkungen ihm zugesagt werden, der kann sich recht ausführlich auf jiaogulan-tee.com darüber informieren.
Der Text ist lang, aber hoch informativ und für jeden Laien klar verständlich – den habe ich meiner Oma – Bluthochdruck, hohes Cholesterin, Diabetikerin – mal als Lektüre mitgegeben.
